Anonymer Brief eines Lesers des Wartburgkreisboten – in eigener Sache
Nahezu täglich erreichen uns Leserbriefe und Zuschriften. Einige, wie der nachfolgende, sind anonym verfasst und mit einer hohen Spende an die Redaktion des Wartburgkreisboten versandt worden. Der Verfasser bat uns, diesen Beitrag im Wartburgkreisboten zu veröffentlichen, jedoch erreichte uns der Brief erst nach Redaktionsschluß. Wir bitten um Verständnis. Deshalb möchten wir ihn hiermit auf unserer Netzseite veröffentlichen und bitten den Verfasser, Kontakt mit uns aufzunehmen – natürlich völlig diskret und vertrauensvoll.


Auf der Videotexttafel des MDR vom 5. Oktober 2009 ging es sinngemäß darum, daß die Zahl der Firmenpleiten im Freistaat Thüringen bis Ende Juli 2009 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 9,8 Prozent gestiegen ist (Insolvenzen von 393 Firmen). Auch die ohnehin hohe Zahl der Privatinsolvenzen stieg im gleichen Zeitraum um 1,1 Prozent; parallel dazu verläuft die Abwanderung junger Leute aus dem Freistaat (wie auch in den anderen neuen Ländern) ungebrochen hoch.

Die politischen Verantwortlichen tun auch im zwanzigsten Jahr der deutschen Wiedervereinigung nichts Ernsthaftes, um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, jedoch halten sie die Bildung von Moscheen und die Einbürgerung fremder Kulturen im heutigen Ostdeutschland für wichtig und jeder, der etwas dagegen sagt oder unternimmt, wird auf die ein oder andere Weise von diesem System verfolgt.

Auch mein Betrieb ist vor einiger Zeit insolvent gegangen. Die Schuld dafür lag nicht allein am Betrieb, der hinterher für die Statistik abgehakt wurde. Nein, auch die Politik trägt hierfür Verantwortung. Die im Bundestag mit viel deutschem Steuergeld und hohen Verlusten (wie jetzt in Afghanistan) abgesegneten Auslandseinsätze der Bundeswehr gehen auch nicht pleite. Für diese militärischen Aktionen in aller Welt, wie in Ex-Jugoslawien (dort befindet sich eine Marineeinheit mit mehreren Schiffen), am Horn von Afrika (bereits schon zum zweiten Mal, das erste Mal in Somalia endete erfolglos), in Afghanistan (hier sind die größten Verluste zu erwarten) und vorher zeitweilig im Kongo (um dort Präsidentschaftswahlen zu sichern, wo hinterher der Bürgerkrieg trotzdem weiterging): Für diese Bundeswehreinsätze bekommt die nächste Generation in Deutschland keine Rente mehr.

Nach dem Zweiten Weltkrieg, als unsere Väter und Großväter aus der Gefangenschaft zurück kamen, wurde die Parole ausgerufen: „Kein Deutscher soll jemals wieder eine Waffe anfassen.“ Heute ist das alles vergessen. Stattdessen werden Deutsche als Hilfstruppen für die Großmacht USA in Afghanistan eingesetzt.

Überlasst bitte nicht diese Sorgen und Nöte der Menschen in Mitteldeutschland den „neuen Linken“!

Quelle: Leserbrief

© 2006 fuer-eisenach.de - Pf. 10 16 39 in 99817 Eisenach - kontakt[at]fuer-eisenach.de